Häufig gestellte Fragen (FAQ)

A. FAQ zu Lernzeiten nach Dalton

Das Daltonkonzept ist ein reformpädagogisches Konzept, das auf die US-Pädagogin Helen Parkhurst zurückgeht. Statt hauptsächlich Frontalunterricht geht es um selbstständiges und individualisiertes Arbeiten, Kooperation und das Lernen im eigenen Tempo. Die Lernenden übernehmen Verantwortung für den eigenen Lernprozess, da sie ihre Lernzeit selbst gestalten.
Am Luisen-Gymnasium findet jeden Tag mindestens eine Lernzeit (60min) statt. Bis auf Sport geben alle Fächer 1/3 ihrer Unterrichtszeit in eine Lernzeit ab (ab der neuen 5. Klasse), in diesen Fächern gibt es Lernpläne. In der Lernzeit bearbeiten die Schüler:innen eigenständig ihre Lernplanaufgaben. Dabei wählen die Schüler:innen die passende Lehrkraft aus, die sie beratend unterstützt.

Lernzeiten nach Dalton soll Kinder weniger abhängig vom Lehrer machen und stärker in die Eigenverantwortung bringen. Sie lernen, sich Arbeit einzuteilen, sich Hilfe zu holen, zusammenzuarbeiten und ihren Lernweg zu reflektieren – Fähigkeiten, die sie später in Ausbildung, Studium und Beruf brauchen. Studien und Praxiserfahrungen aus verschiedenen Ländern zeigen, dass Lernzeiten gut zur Förderung von Selbstständigkeit und Motivation geeignet sind, wenn es konsequent umgesetzt und begleitet wird.

Jeden Tag gibt es Fachunterricht und mindestens eine Lernzeit (60min), in der die Kinder mit einem Arbeitsplan selbstständig Aufgaben in verschiedenen Fächern bearbeiten.

Der Lernplan legt für einen bestimmten Zeitraum (in der Regel 4 Wochen) fest, welche Aufgaben in welchen Fächern in den Lernzeiten zu erledigen sind. Die Kinder entscheiden, bei welcher Fachlehrkraft und in welcher Reihenfolge sie welche Aufgabe erledigen, solange sie bis zum Ende des Zeitraums fertig werden. Der Plan ist damit gleichzeitig Struktur und Freiraum: Ziele sind vorgegeben, der Weg dahin ist relativ offen.

Ja, in den Lernzeiten kann auch weiterhin erklärt werden. Neue Inhalte werden in der Regel im Fachunterricht eingeführt. In den Lernzeiten üben und vertiefen die Kinder diese Inhalte selbstständig. Die Lehrkräfte sind in dieser Zeit nicht „weg“, sondern begleiten, beraten, geben Hilfestellung und kontrollieren Ergebnisse – nur weniger frontal, mehr im Coaching-Modus. Schüler:innen können in den Lernzeiten auch eigenständig Inhalte erarbeiten und bei Bedarf die Lehrperson um Hilfe bitten.

Die Freiheit ist nicht grenzenlos. Es gibt klare Arbeitsaufträge, Abgabefristen und transparente Rückmeldung zum Arbeitsstand. Die Kinder dokumentieren im Lernzeitenplaner (siehe Frage 20) , was sie wann bearbeitet haben; das wird von Lehrkräften kontrolliert. Wenn Kinder Aufgaben dauerhaft nicht erledigen, hat das Konsequenzen: Gespräche, engere Begleitung, ggf. Nacharbeiten in Lernzeit+Angeboten und Zuweisung eines bestimmten Lernraums (z.B. beim Fachlehrer der Klasse).

Das kommt vor, vor allem am Anfang. Kinder müssen Organisation, Zeitmanagement und Selbstkontrolle lernen. Das Luisen-Gymnasium bietet eine Lernzeit-Beratung an, in der das Kind dies mit einer Lehrkraft reflektieren kann. Auch können sie hierzu die Klassenlehrkräfte kontaktieren, damit diese gezielt an noch mehr Struktur und Unterstützung mit ihrem Kind arbeiten können. Zusätzliche Lernzeiten+ und Lerncoaching Angebote ergänzen die Lernbegleitung.

Ja, manche versuchen das – so wie sie auch im traditionellen Unterricht versuchen, sich zu entziehen. Der Lernzeitenplaner, mit dem die Schüler:innen festlegen, in welchem Fach sie in der Lernzeit arbeiten und regelmäßige Lerngespräche machen Tendenzen zum „Durchmogeln“ sichtbar. Dann braucht es klare Vereinbarungen und Konsequenz seitens Schule und Eltern.

Gerade sie profitieren oft davon, in ihrem Tempo arbeiten zu können. Auch bieten die Lernpläne oft ein zusätzliches Angebot, mit dem Inhalte z.B. wiederholt werden. Auch können Lehrkräfte in den Lernzeiten gezielt mit einzelnen Kindern oder Kleingruppen arbeiten. Zusätzlich wird es Lernzeit+ Angebote geben, in denen zusätzliche und individuelle Förderung erfolgen kann.

Ja, denn Lernpläne bieten durch ein zusätzliches Angebot oft auch die Möglichkeit der weiteren Vertiefung eines Themas. Auch können durch Absprachen mit Fachkolleginnen und Fachkollegen eigene Projekte für leistungsstärkere Kinder angeboten werden.

Die regulären Bildungsstandards und Lehrpläne gelten weiterhin. Inhalte, die innerhalb der Lernzeiten bearbeitet werden, sind Teil von Klassenarbeiten/ mündl. Prüfungen, Tests, mündlichen Beiträgen und ggf. praktischen Produkten. Zusätzlich können Arbeitshaltung, Selbstorganisation und Kooperation in die Bewertung einfließen, z. B. über Bemerkungen im Zeugnis oder Notenanteile im Fach.

Nein. Lernzeiten ändern nicht den Lernstoff, sondern die Art und Weise, wie gelernt wird. Lehrpläne und Abschlussanforderungen bleiben dieselben. Dalton-Schulen in Deutschland und anderen Ländern zeigen, dass Schüler:innen reguläre Abschlüsse erreichen und oft besonders selbstständig und verantwortungsvoll sind.

Mit der Einführung des Ganztags gelten die entsprechenden Vorgaben des Schulgesetzes: Für Ganztagsschulen sind klassische Hausaufgaben nicht vorgesehen. Übungs- und Vertiefungsphasen finden daher im Rahmen der Lernzeiten und anderer schulischer Arbeitszeiten statt. Lediglich vorbereitende Tätigkeiten wie das Lernen von Vokabeln oder das Lesen von Lektüren können weiterhin zu Hause erfolgen.

Lernzeiten sind oft bewegter als Frontalunterricht – es wird kooperiert, diskutiert, es gibt Bewegung. Trotzdem gelten klare Regeln: leise Arbeitsstimme, feste Plätze, deutliche Signale, wann Ruhe sein muss. Teams und Tischgruppen brauchen eingeübte Routinen. Gleichzeitig wird es aber auch immer Stillarbeitsräume/eine Study Hall geben, wenn sich Kinder alleine und in absoluter Stille mit Arbeitsaufträgen beschäftigen wollen.

Die Daltonpädagogik legt großen Wert auf eine schrittweise Heranführung an selbstständiges Arbeiten. Eine zentrale Rolle spielt dabei die regelmäßige gemeinsame Reflexion: Was habe ich erreicht? Was ist mir gut gelungen? Wo hatte ich Schwierigkeiten – etwa mit der Zeiteinteilung oder Konzentration?
Mit zunehmendem Alter werden die Arbeitspläne umfangreicher, die Zeiträume länger und die Verantwortung größer. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln so nach und nach die Kompetenzen, die sie für eigenverantwortliches Arbeiten in den Lernzeiten benötigen.

Sie sind Lernpartner, nicht Ersatzlehrkraft. Sie können helfen, Strukturen zu Hause zu schaffen (Arbeitsplatz, feste Lernzeiten), Interesse zeigen („Was steht in deinem Plan?“) und bei Problemen früh das Gespräch mit den Lehrkräften suchen. Was Sie *nicht* tun sollten: den kompletten Arbeitsplan jede Woche retten. Wenn Eltern dauerhaft alles ausbügeln, lernt das Kind genau nicht das, worum es in Dalton geht: Verantwortung.

Dann wird zuerst geklärt, *warum*: Überforderung? Perfektionismus? Zeitvertrödeln? Danach folgen passende Maßnahmen: engere Struktur, gemeinsame Planung, zusätzliche Lernzeit, ggf. Vereinbarungen mit Eltern. Dauerhafte Nichterfüllung ohne Konsequenz wäre ein Systemfehler – Dalton funktioniert nur mit klarer Verbindlichkeit.

Typischerweise: Selbstorganisation, Zeitmanagement, Durchhaltevermögen, Kooperationsfähigkeit, Umgang mit Rückmeldungen, Frustrationstoleranz. Das sind genau die Kompetenzen, die Wirtschaft und Hochschulen seit Jahren von Schulabgängern einfordern – und die im klassischen, stark lehrerzentrierten Unterricht häufig zu kurz kommen.

Eine vollständige Garantie gibt es – wie in jedem Unterrichtsmodell – nicht. Entscheidend ist jedoch, dass Lernziele transparent, verbindlich und gut begleitet sind.

Im Lernzeitenplaner planen die Schüler:innen ihre Lernzeiten, indem sie die Reihenfolge der zu bearbeitenden Aufgaben in den Fächern planen und anstehende Aufgaben zu priorisieren.
Sie reflektieren ihre Fortschritte und passen ihren Lernplan ggf. an.
Die Lehrkräfte zeichnen den Besuch des Kindes in seiner Lernzeit ab. Klassenlehrer:innen überprüfen den wöchentlichen Lernprozess im Lernzeitenplaner.
Eltern können den Planer nutzen, um den Lernprozess ihrer Kinder zu unterstützen und gemeinsam Ziele zu setzen. Am Ende einer Lernphase (i.d.R. 4 Wochen) bestätigen die Eltern durch eine Unterschrift, dass sie die Planung und Reflexion des Lernprozesses ihres Kindes zur Kenntnis genommen haben.

B. FAQ zum FREI DAY

Der FREI DAY ist ein Lernformat von „Schule im Aufbruch“. Kinder und Jugendliche arbeiten regelmäßig an selbst gewählten „Zukunftsfragen“ rund um die Ziele für nachhaltige Entwicklung der UN oder ihre eigene Lebenswelt. Ziel ist, dass sie konkrete Projekte entwickeln und umsetzen – also nicht nur darüber reden, sondern *handeln*.

Weil klassische Fächerstrukturen viele Zukunftsthemen nur am Rand abdecken. Der FREI DAY verbindet Unterricht mit Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE): Kinder sollen verstehen, wie ihr Handeln Umwelt, Gesellschaft und zukünftige Generationen beeinflusst, und lernen, verantwortliche Entscheidungen zu treffen. Gleichzeitig werden Zukunftskompetenzen wie Kreativität, Teamarbeit, Problemlösen und Selbstwirksamkeit gestärkt.

In vielen Konzepten umfasst der FREI DAY etwa vier Stunden pro Woche. Unsere Schule plant derzeit zwei Schulstunden à 60 Minuten sowie optional eine zusätzliche AG-Stunde. So entsteht ausreichend Zeit für vertieftes Arbeiten.

Nein. Am Luisen-Gymnasium ist der FREI DAY im Ganztag verankert. Er ersetzt kein Fach, sondern nutzt zusätzliche bzw. verpflichtende Ganztagsstunden. Grundlage sind die Ziele der Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Nein. Der FREI DAY ergänzt den klassischen Unterricht, ohne Inhalte zu verdrängen.

Der FREI DAY ist politisch sensibilisierend, aber nicht parteipolitisch. Er basiert auf den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen und dem Konzept der BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung). Die Schülerinnen und Schüler analysieren Probleme, betrachten unterschiedliche Perspektiven und erproben Lösungen. Dabei geht es nicht um das Vermitteln bestimmter politischer Positionen.

Sie helfen, Themen zu fokussieren, Arbeitsaufträge zu strukturieren, Konflikte in Gruppen zu lösen und Ergebnisse zu reflektieren. Sie unterstützen Lernende im Arbeitsprozess sowie in der eigenen Reflektion oder in ihrer Selbstwirksamkeit.

Niemand wird allein gelassen. Es gibt zum Beispiel Ideensammlungen, gemeinsame Brainstormings, Themenwände und Beispielprojekte. Schüchterne Kinder können sich Gruppen anschließen, die ein Thema bearbeiten, das sie interessiert. Gleichzeitig bietet der FREI DAY eine geschützte Möglichkeit, schrittweise mehr Verantwortung zu übernehmen.

Projekte sind auf mindestens ein Quartal angelegt. Die Schülerinnen und Schüler lernen, ihren Arbeitsprozess selbst zu strukturieren und regelmäßig zu reflektieren. Im Vordergrund steht der Lernprozess, nicht immer zwingend ein fertiges Endprodukt. Lehrkräfte unterstützen bei Bedarf, achten jedoch darauf, die Selbststeuerung zu stärken.

Es gibt keine Noten. Die Lernenden reflektieren ihren Lernweg und dokumentieren ihren Lernzuwachs. Mehrmals im Jahr finden Ausstellungen statt, in denen Ergebnisse präsentiert und wertgeschätzt werden.

Nein.

Eltern sind als Partner willkommen. Sie können fachliche Expertise, berufliche Kontakte oder Materialien einbringen oder Projekte begleiten. Dies ist jedoch freiwillig; der FREI DAY ist nicht davon abhängig, wie viele Ressourcen einzelne Familien einbringen können.

Es können Materialkosten oder Fahrtkosten entstehen, z. B. bei Projektbesuchen. Die Schule wird aber bewusst kostengünstige/kostenfreie Formate bevorzugen und soziale Gerechtigkeit im Blick haben. Wo Kosten entstehen, braucht es transparente Kommunikation und Lösungen für Familien mit weniger Geld (Unterstützung, Förderverein, Sponsoren).

Die Aufsichtspflicht der Schule gilt auch im FREI DAY. Exkursionen oder Aktivitäten im Stadtteil werden wie reguläre Unterrichtsgänge geplant, genehmigt und begleitet. Ältere Schülerinnen und Schüler können – abhängig von Schulordnung und Absprache – eigenständiger arbeiten, jedoch stets innerhalb klarer Regelungen.

Sie erleben *Selbstwirksamkeit*: „Ich kann mit meinen Ideen etwas in meiner Umgebung verändern.“ Sie üben demokratische Prozesse (Entscheiden in Gruppen), erleben reale Rückmeldungen aus der Gesellschaft (nicht nur vom Lehrer) und verbinden Wissen aus verschiedenen Fächern zu einer konkreten Lösung. Viele Kinder, die im klassischen Unterricht „unauffällig“ sind, blühen bei solchen Aufgaben auf.

Ja. Der FREI DAY fördert grundlegende Kompetenzen wie Textverständnis, Analysefähigkeit, strukturiertes Arbeiten, Präsentationstechniken und den Umgang mit Herausforderungen – Kompetenzen, die auch im Fachunterricht und in Prüfungen relevant sind.

Unzufriedenheit kann unterschiedliche Gründe haben, etwa Unsicherheit, Schwierigkeiten in der Gruppe oder Überforderung mit der Offenheit des Formats. In solchen Fällen hilft ein klärendes Gespräch, um die Ursachen zu verstehen. Anpassungen bei Themen, Gruppen oder Struktur können unterstützen. Zugleich ist es wichtig, Kindern zu vermitteln, dass sie sich mit neuen Lernformen auseinandersetzen und dabei begleitet werden.

C. FAQ zum Ganztag

Der Unterricht beginnt täglich um 8:15 Uhr.

  • Montag, Mittwoch und Donnerstag endet der Unterricht um 15:15 Uhr.
  • Dienstag und Freitag:
    • In Klasse 5 endet der Unterricht um 14.15 Uhr, bzw. 12:50 Uhr.
    • In Klasse 6 endet der Unterricht um 14:15 Uhr.
Ein umfangreiches Angebot freiwilliger AGs – durchgeführt von Lehrkräften unserer Schule sowie von außerschulischen Partnern – ermöglicht bei Bedarf eine Betreuung bis 16:00 Uhr.

Ja. Mit dem Schuljahr 2026/2027 wird das Luisen-Gymnasium vollständig auf den gebundenen Ganztag umgestellt. Alle neu aufgenommenen Schülerinnen und Schüler nehmen verpflichtend daran teil.

Das neue Schulgebäude erhält eine moderne Mensa, die allen Kindern sowohl an Lang- als auch an Kurztagen zur Verfügung steht.
Es wird voraussichtlich täglich mehrere Menüvarianten geben (z. B. vegetarisch, Vollkost).
Über den künftigen Mensabetreiber stehen wir derzeit in engem Austausch mit der Stadt Düsseldorf.

Im gebundenen Ganztag werden klassische Hausaufgaben durch Lernzeiten ersetzt. Ziel ist es, dass Ihr Kind nach Schulschluss keine unterrichtsbezogenen Aufgaben mehr zu Hause erledigen muss.
Die Lernzeiten sind in unser Dalton-Modell eingebettet.
Zusätzliche Lernzeiten+ bieten Raum, Inhalte zu vertiefen oder Aufgaben fertigzustellen, falls die regulären 60 Minuten nicht ausreichen.

Ein vielfältiges, freiwilliges AG-Angebot bereichert die Nachmittage am Luisen-Gymnasium.
Dazu gehören beispielsweise Chor, Robotik, Kunst, Schulgarten, Sanitäter-Ausbildung, Lernzeiten+ und weitere AGs unserer Lehrkräfte.
Sportvereine aus dem Stadtteil (u. a. TuSa 06, Sportwerk) sowie weitere externe Partner ergänzen das Programm. Besonders freuen wir uns auf die Kooperation mit AKKI e. V.
Die Zusammenarbeit mit der OT Bonifatius ermöglicht bei Bedarf eine Betreuung über 16:00 Uhr hinaus.
Als moderne Stadtteilschule ist uns die Einbindung lokaler Institutionen ein wichtiges Anliegen. Durch einen regen Austausch entwickeln wir unser Angebot kontinuierlich weiter.

Über die Lernzeiten+ können Schülerinnen und Schüler gezielt gefördert oder gefordert werden. Sie bieten die Möglichkeit, Lerninhalte zu vertiefen oder zusätzliche Unterstützung zu erhalten.

Im gebundenen Ganztag sind die Unterrichtszeiten verbindlich.
Auch am Nachmittag wird an Langtagen durch Vertretungsregelungen sichergestellt, dass Unterricht stattfinden kann.

Für Eltern fallen lediglich die Kosten für das Mittagessen in der Mensa an.
Alle weiteren Angebote des Ganztags – einschließlich der AGs und der Nachmittagsbetreuung – sind kostenfrei.
Eine Ausnahme bildet lediglich das Angebot der Clara-Schumann-Musikschule, für das separate Gebühren anfallen können.

Das neue Ganztagskonzept soll den Familienalltag spürbar vereinfachen und entlasten.
Da Lernzeiten vollständig in den Schultag integriert sind und keine klassischen Hausaufgaben mehr anfallen, verringert sich der Unterstützungsbedarf zu Hause deutlich. So entsteht für Familien mehr gemeinsame, unbelastete Zeit am Nachmittag und Abend.
Durch die enge Zusammenarbeit mit Sportvereinen, Kulturpartnern und Einrichtungen aus dem Stadtteil finden viele Freizeit- und Vereinsangebote direkt an der Schule statt. Das reduziert Wege, erleichtert die Terminplanung und schafft einen verlässlichen Tagesablauf.
Zugleich trägt der Ganztag zu mehr Chancengleichheit bei: Alle Kinder – unabhängig von der häuslichen Situation – erhalten verlässliche Lernzeiten, individuelle Unterstützung und Zugang zu vielfältigen Bildungs-, Bewegungs- und Kulturangeboten. Dadurch können sie ihre Potenziale gleichermaßen entfalten.
Auch die festen Unterrichts- und Betreuungszeiten sorgen für Planungssicherheit, besonders für berufstätige Eltern. Insgesamt möchten wir Schule, Lernen und Freizeit so verbinden, dass der Familienalltag überschaubarer, stressärmer und für alle Kinder gleichermaßen förderlich wird.

An den Langtagen bleibt Ihr Kind verpflichtend bis 15:15 Uhr in der Schule.
An den Kurztagen kann Ihr Kind nach dem regulären Unterrichtsende (siehe Stundenpläne) nach Hause gehen.
Selbstverständlich ist es möglich, anschließend am Mittagessen oder an freiwilligen AGs teilzunehmen.

Der Tagesablauf enthält eine ausgewogene Mischung aus Unterrichts- und Pausenzeiten.
Zusätzliche AG-Angebote schaffen zudem Bewegungs-, Kreativ- und Erholungsmöglichkeiten.